unsere Räder ...

Aus unseren Tests ergab sich:

1. Wir brauchen einen ZusatzAkku, sonst ist die Reichweite zu gering. Nachdem unsere Räder denselben Akku verwenden, reicht einer für beide Räder - für jedes Rad eine halbe Akkuladung mehr reicht aus.

2. Ich brauche für mein Rad eine andere Übersetzung: Mein Händler ersetzte das Motor-Ritzel mit 18 Zähnen durch eines mit 15 Zähnen. Mit dieser 34€-Modifikation schaffe auch ich die Zieglhofstraße, unser "Brenner-Diplom".
Ich habe jetzt einen zusätzlichen kleinen Gang, dafür fehlt der höchste Gang, den ich nicht vermisse.

 

 

3 Monate vor unserer Tour kauften wir uns 2 eBikes. Beide Räder waren Kettler Räder mit Bosch-performance-line - Antrieb und Shimano-deore Gangschaltung. Beide Räder verwenden den gleichen 500W-Akku.

Während Ursel ein möglichst leichtes Rad wählte, bestellte ich ein Rad mit einem höheren zulässigen Gesamtgewicht. Ich bin nämlich ein bisschen wampert, wie der Bayer sagt. Das Rad wiegt 25kg, ich habe 20 kg Gepäck dabei und meine Wenigkeit sitzt auch noch drauf: Da reicht ein normales eBike, das für 130kg zugelassen ist, nicht aus.

 

... und wie wir uns vorbereiteten.

Vor unserer Tour testeten wir unsere neuen Räder ausgiebig. Wir fuhren in 2 Monaten ca. 1500km. Dabei suchten wir auch die Steigungen, die wir vorher mit unseren alten Rädern vermieden hatten.

Unser längster Ausflug waren 104km an der Donau entlang.

Die härteste Steigung, die wir testeten, war die Zieglhofstraße in Pielenhofen. Auf dem Schild steht 16%, laut Landkarte ist das die durchschnittliche Steigung auf den ersten 400m. Steiler ist es auf dem Brenner-Radweg auch nicht.

 

 

 

 

Mit Zusatzakku und neuem Ritzel hatten wir keine Probleme mehr: Schieben mussten wir nur ein einziges Mal ca. 20m weit: Bei maximaler Steigung und dick Kies auf dem Weg.

Ansonsten hatten wir unterwegs jeweils einen Platten, wir brauchten beide unterwegs eine neue Kette und Bremsbeläge.

Ein klapperndes Schutzblech ließ sich mit Kabelbindern beruhigen.